Arbeite länger.
Renteneintrittsalter steigt — 67, 68, 70 in Sicht. Demografie, Sozialsysteme, Fachkräftemangel. Auf dem Papier nachvollziehbar.
FiftyForward ist die Antwort auf eine strukturelle Lücke im deutschen Arbeitsmarkt. Für Fach- und Führungskräfte ab 50, deren Erfahrung wieder zur Tür wird — statt zum Hindernis.
Wer heute mit Mitte fünfzig den Job verliert oder wechseln will, steht in einer Schere — und alle drei, die sie aufmachen, haben auf den ersten Blick recht. Das macht sie so schwer aufzulösen.
Renteneintrittsalter steigt — 67, 68, 70 in Sicht. Demografie, Sozialsysteme, Fachkräftemangel. Auf dem Papier nachvollziehbar.
Ab 50 quasi kein Neu-Recruiting mehr in den meisten Branchen. Die freien Stellen gehen an jüngere Köpfe — günstiger, formbarer, längere Verweildauer. Aus Quartals-Logik nachvollziehbar.
Maschinenbau, Anlagenbau, Automotive-Zulieferer: ganze Industrien sind in struktureller Veränderung. Wer dort Karriere gemacht hat, bleibt plötzlich mit einer Sprache zurück, die der neue Markt nicht spricht.
Mehr als 400.000 Menschen über 50 sind in Deutschland arbeitslos gemeldet. Tendenz steigend. Die Politik sagt: arbeite länger. Der Arbeitgeber sagt: nicht mit mir. Die Industrie sagt: ich verändere mich, ich kann dir nicht versprechen, wo morgen die Stellen sind. Und der Betroffene steht da.
November 2024. Eine LinkedIn-Anfrage erreicht Derek. 56 Jahre, promovierter Biochemiker, Job verloren. Drei Monate Begleitung vereinbart — was Derek dann tut, sieht von außen nach Coaching aus. Methodisch ist es das auch. Aber er ergänzt es um etwas aus seiner B2B-Strategie-Praxis: Wer ist der Kunde? Was ist das Produkt? Wie geht es in den Markt?
Nach sechs Wochen liegt ein Vertragsangebot auf dem Tisch. Nicht weil der Lebenslauf schöner war. Weil sich die Frage geändert hat — von „Wie verpacke ich mich besser?" zu „Was verkaufe ich überhaupt, und an wen?".
Das hätte eine schöne Einzelfall-Geschichte bleiben können. Wurde es nicht. Aus dem Fall wurde ein Muster. Aus dem Muster wurde ein System — drei Stufen mit prüfbaren Übergängen, weil eine 1:1-Begleitung nicht trägt, wenn man Hunderttausende erreichen will, und weil die Mechanik tragen muss, nicht die Person.
Im September 2025 wurde FiftyForward gegründet. Aus Erfahrung wird Angebot — das ist nicht nur ein Claim. Es ist die Reihenfolge, an die wir glauben.
Wir machen das gemeinsam, weil eine 1:1-Welt aus zwei Hälften besteht — und eine alleine nie alles sieht. Zusammen decken wir quer durch eine typische Industrie-Firma fast jede Rolle ab.
Knapp unter fünfzig, 27 Jahre Konzern hinter sich: Strategie, Steuerung, Vertrieb, mittleres Management nach oben. Das Büro-Universum. Hat das FiftyForward-Karrieresystem entworfen — Stage-Gates, Reifegradmarker, KI-Sparring im Maschinenraum.
Drei Jahre älter, Engineering und Produktion: Werks- und Produktionsumfeld, Schichten, Fachexperten mit langer Vertikal-Tiefe. Die andere Hälfte der Ü50-Welt. Trainiert seit über zehn Jahren Menschen durch berufliche Übergänge.
Wir wollten ein System, das trägt — auch wenn die Person nur Teilbegleiter ist. Deshalb das Stage-Gate-Modell, deshalb das 24/7-Sparring im Maschinenraum, deshalb das Duo statt einer Einzelpersonen-Marke.
Drei Stufen, drei Gates, überprüfbare Artefakte. Was es ist, wie es funktioniert, was es kostet.
AnsehenDie erste Kohorte startet am 22. Juni. Mitgestalten, Pioniertarif, Status. Insider sehen alles vorab.
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